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PFLEGE | PERSPEKTIVEN Auszubildende in der Pflege: Konfrontation mit belastender Gefühlswelt

Posted on October 6, 2020 at 3:00 PM

Das Arbeiten am Menschen in der Pflege kann hart sein. Pflegekräfte unterstützen Pflegebedürftige tagtäglich. Die Schicksale der einzelnen Personen gehen nicht spurlos an einem vorbei. Insbesondere Auszubildende müssen zunächst lernen, dass Fürsorge und standardisierte Vorgaben nicht immer miteinander einhergehen. Die ersten Berührungspunkte mit solchen Situationen können beängstigend, belastend und überfordernd auf sie wirken. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Beruf und den eigenen Gefühlen ist daher essentiell, um später nicht frustriert, süchtig oder aggressiv dem Leben und der Pflege gegenüberzustehen.

 

Arbeiten am Mensch – Gefühle und Empathie sind Begleiterscheinungen

 

Dass erste Mal den Tod zu sehen, geht nicht spurlos an Menschen vorbei. Ebenfalls können schwere Schicksalsschläge von pflegebedürftigen Menschen, Pflegekräften sehr nah gehen. Die Unfähigkeit für sich selbst zu sprechen, sich um sich selbst zu kümmern oder die Einsamkeit, der einzelne Pflegebedürftige ohne soziales Umfeld gegenüberstehen, sind Schicksale, die Pflegekräfte natürlich auch beschäftigen. Diese Schicksale lassen besonders Auszubildende nicht kalt.

 

Emotionen, wie Wut, Angst, Trauer, Ekel und Schuld sind hier ganz normal. Auszubildende haben Angst, dass es ihnen auch einmal so ergeht und sie sind wütend, wie teilweise mit den Pflegebedürftigen umgegangen wird. Trauer und Wut gehen oftmals miteinander einher.

 

Eine passende Behandlung wird pflegebedürftigen Menschen teilweise vorenthalten, weil es keinen Sinn macht. Die Pflegebedürftigkeit selbst bringt nicht immer nur schöne Momente mit sich. Manche Aufgaben, die Pflegende übernehmen müssen, können teilweise unangenehm sein. Dass sich Auszubildende vor bestimmten Situationen ekeln, bleibt hierbei nicht aus. Zuletzt wird sich noch an die eigene Nase gefasst: Die wenigen Arbeitsstunden pro Tag reichen nicht aus, um jedem Wunsch eines Patienten nachzugehen oder sich immer ausreichend Zeit zu nehmen.

 

Aufgrund dieser Umstände fällt es Berufsanfängern in der Pflege schwer, nach der Arbeit die Tür zuzumachen und nicht mehr über die Patienten nachzudenken. Zu groß ist das emotionale Paket, dass sie auch im Privatleben mit sich herumtragen.

Categories: Pflege, Gesundheit

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