Schlüsseldimensionen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter

Ein eigenständiges, selbstbestimmtes und stressfreies Arbeiten der Mitarbeiter trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und dem Betriebsklima bei. Hierzu zählt nicht nur der Verantwortungsbereich, sondern auch gleichzeitig die Wahlmöglichkeit des Aufenthaltsortes beim Arbeiten. Steelcase bezeichnet den Mix aus Kontrolle und Wahl der Mitarbeiter über die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt als “Interconnected Workplace“.

Für einen „Interconnected Workplace“ müssen bestimmte Rahmenbedingungen vorliegen. So sollten Unternehmen verschiedene Arbeitsplatzmöglichkeiten für die Mitarbeiter schaffen. Basierend auf dem Ökosystem innerhalb des Unternehmens, sollten auch Arbeitsplatzlösungen unterschiedlich aussehen. Unter Betrachtung dieser Rahmenbedingungen können Mitarbeiter nicht nur den Arbeitsort, sondern auch die Art des Arbeitsplatzes individuell und flexibel bestimmen. Im gleichen Zuge sollten sowohl psychische als auch virtuelle Präsenzen den Arbeitsalltag erleichtern und die Interaktionen fördern.

Arbeitseinstellung positiv beeinflussen

Unter Beachtung der drei Rahmenbedingungen werden von Steelcase insgesamt sechs Schlüsseldimensionen für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz definiert

  • Optimismus
  • Achtsamkeit
  • Authentizität
  • Zugehörigkeit
  • Bedeutsamkeit
  • Vitalität

Um ein Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu erlangen, ist es zunächst wichtig der Arbeit gegenüber positiv eingestellt zu sein. Positive Mitarbeiter sind für Unternehmen insbesondere in Bezug auf Resilienz und Dynamik ein wertvoller Erfolgsfaktor. Doch nicht nur das: Optimismus ist auch meist die Quelle von Kreativitätsprozessen und daraus folgenden Innovationen. Eine positive Grundstimmung gegenüber der Arbeit hängt aber nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von der Grundeinstellung des jeweiligen Mitarbeiters ab. Aus Studien der University of California geht hervor, dass Optimismus nicht nur selbst bestimmt werden kann, sondern auch genetisch bedingt ist. Ob man optimistisch oder eher pessimistisch durch das Leben geht, hängt dementsprechend auch von der Genetik ab. Für Unternehmen ist es daher wichtig optimistisch eingestellte, agile und ehrgeizige Mitarbeiter einzustellen. Dies bedeutet aber nicht, dass sich Unternehmen zurücklehnen können. Auch Unternehmen sollten durch das Aufzeigen von Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten Optimismus in Mitarbeitern entfachen.


Des Weiteren sind Unternehmen in der Pflicht für die eigenen Mitarbeiter Ruheoasen zu gestalten und eine stressfreie Arbeitsweise zu unterstützen. Zurzeit leben Mitarbeiter und Unternehmen gemeinsam in einer VUCA Welt und somit einer Welt voller Risiken, Unsicherheiten und Chaos. Gleichzeitig leben Menschen im 21. Jahrhundert in einer „always on“ Welt, in der sich die Balance zwischen Privat- und Berufsleben schnell einmal verschiebt. Um als Unternehmen in der VUCA Welt Stress entgegenzuwirken, ist es wichtig darauf zu achten, dass man selbst die eigenen Mitarbeiter achtsam beschäftigt und die Mitarbeiter selbst gleichzeitig achtsam durch die Arbeitswelt gehen. Hierfür bietet sich das Angebot von Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter an. Pausen-, Ruhe- und Entspannungsräume sind mögliche Lösungsansätze..


Neben dem Optimismus und der Achtsamkeit im Job ist es für Mitarbeiter aber auch von zentraler Rolle authentisch zu sein. Einen Großteil des Lebens verbringen wir auf der Arbeit. Umso wichtiger ist es für Mitarbeiter man selbst sein zu dürfen: Emotionen gehören dazu. Auch als Mitarbeiter ist man Mensch. Während im Individualismus die Mitarbeiter zunächst erstmal nur an ihre eigene Position und Jobleistung denken, ist der Kollektivismus ebenso entscheidend für den Unternehmens- als auch den Individualerfolg. Zufriedenheit am Arbeitsplatz liegt nur vor, wenn auch Teamkollegen da sind, denen vertraut wird und auf die sich verlassen werden kann. Freundschaften und nette Interaktionen verbessern daher maßgeblich das Wohlbefinden der einzelnen Mitarbeiter.


Für Unternehmen ist es daher nicht nur wichtig effizienzgetriebene Mitarbeiter zu beschäftigen. Vielmehr ist es wichtig den Mitarbeitern ein Gefühl der Zugehörigkeit zu geben und das gelingt am besten durch authentische Gespräche mit anderen Mitarbeitern. Um hierfür auch im stressigen VUCA Arbeitsalltag Raum zu schaffen, sollten Unternehmen Räume für Mitarbeiter zur Verfügung stellen in denen sie sich über privates austauschen können und sich auch mal verletzlich zeigen können. In diesen Räumen kann die Position innerhalb des Unternehmens abgestreift werden: So kann ein Zuhause-Gefühl auch auf der Arbeit entstehen.

Die Mitarbeiter von Morgen: So ist Wohlbefinden im Job möglich

Dass die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft zum persönlichen Wohlbefinden beiträgt, hat auch bereits Maslow erkannt. In der weltberühmten Bedürfnispyramide zählt die soziale Komponente zu den essentiellen Bedürfnissen des Menschen. Interaktion und Kommunikation ist für Menschen somit ein Zugehörigkeitsgefühl und löst gleichzeitig Wohlbefinden aus. Zukünftig müssen es Unternehmen schaffen nicht nur stationären Mitarbeitern ein Gefühl des Zusammenseins zu geben. Immer mehr Menschen werden fortan als virtuelle Präsenzen remote für Unternehmen arbeiten. Gerade diese Mitarbeiter müssen abgeholt werden und sich mit dem Unternehmen identifizieren. So verbessert sich die Zufriedenheit dank des gesteigerten Gemeinschaftsgefühls..


Mithilfe des Zusammenspiels aus zwischenmenschlichen Beziehungen, Videokonferenzen und der Bereitstellung von Arbeitsplätzen für Remote Arbeiter wird auch zukünftig das Zugehörigkeitsgefühl zu Unternehmen möglich sein.


Zugehörigkeit gelingt aber nicht nur durch den Aufbau von Freundschaften und Ansprechpartnern in Unternehmen. Auch die eigene Arbeitsleistung muss wertig sein. Mitarbeiter möchten in Unternehmen nicht nur Dinge abarbeiten. Vielmehr soll die Arbeit der Selbstentfaltung dienen. Das ist nur möglich, wenn die Arbeitsleistung als bedeutsam eingestuft und so auch an den Mitarbeiter weitergegeben wird. In dem Moment in dem Mitarbeiter die eigene Arbeit als wertig einstufen, identifizieren sie sich auch mit dem Unternehmen.


Um ein Gefühl der Bedeutsamkeit an Mitarbeiter zu vermitteln, gibt es verschiedene Ansätze. So können verschiedene Arbeitswelten erschaffen werden, die Mitarbeiten die Wahl lassen, wie sie gerade arbeiten möchten: allein oder doch im Kollektiv? Ebenso können Unternehmenswerte, Visionen und Philosophien an Mitarbeiter durch Aktionen weitergegeben werden. Dank eines Unternehmensspirits können Mitarbeiter sich noch besser mit dem Arbeitgeber identifizieren.


Eine letzte Schlüsseldimension nach Steelcase ist die Vitalität am Arbeitsplatz. Bewegung, ergonomische Möbel und ausgeglichene Bewegungsmöglichkeiten sind das A&O, um nicht nur das Wohlbefinden im Kopf, sondern auch physisch zu gewährleisten. Inaktivität der Muskeln können durch zu viel Sitzen Risiken für die Gesundheit von Mitarbeitern bergen. Die Bereitstellung von Stehschreibnischen und ergonomischen Mobiliar ist hierfür eine Lösung.


Doch nicht nur die tatsächliche Bewegung beeinflusst die Vitalität. Auch das dynamische Denken trägt zum Wohlbefinden in Unternehmen bei. Kreative Arbeitsräume, eine schöne Arbeitsumgebung und die unterschiedliche Stimulierung der Sinne durch Düfte, Materialien, Stoffe, Beleuchtungen und vieles mehr können zu einem Wohlbefinden beitragen.


Die geistliche und körperliche Vitalität ist somit nicht nur im Privatleben zu gewährleisten. Mitarbeiter fordern vermehrt passende Angebote von Arbeitgebern. Hierzu zählt auch die Möglichkeit sich gesund zu ernähren. Ein passendes Healthy-Living-Konzept in der Kantine oder im firmeneigenen Café können das Wohlbefinden als auch die Gesundheit steigern.


Bei Beachtung der sechs Schlüsseldimensionen des Wohlbefindens der Mitarbeiter steht diesem nichts mehr im Weg. Doch was bringt das eigentlich dem Unternehmen? Ohne Mitarbeiter können auch die größten Unternehmen nicht funktionieren. Mitarbeitern bei Entfaltungsprozessen zuzuschauen ist nicht nur für Personalabteilungen ein Erfolg. Ein Wohlbefinden am Arbeitsplatz wirkt sich auch positiv auf

  • Innovationen
  • Agilität
  • Teamfähigkeit
  • Rentabilität
  • Leistungsvermögen

aus. Mit einem gesteigerten Wohlbefinden tun Mitarbeiter auch nachweislich mehr für ihre Arbeit und engagieren sich über den Pflichtpart hinaus für Belange des Unternehmens. Unternehmen sollten das Wohlbefinden eines Mitarbeiters aber nicht nur kurzfristig anvisieren. Das Wohlbefinden sollte ein langfristiger Zustand sein. Nur so ist die Investition in Mitarbeiter und deren Wohlbefinden auch rentabel. Denkweisen haben sich geändert: Für viele Mitarbeiter ist nicht mehr nur ein gutes Gehalt entscheidend. Auch kreative, flexible Arbeitsumgebungen, in denen man sich entfalten kann, sind ein Faktor für das Wohlbefinden.


Die Zufriedenheit der Mitarbeiter sollte daher stets gewährleistet werden, um auch zukünftig im Wettbewerb zu bestehen.

Mit gesunder Führung das Sozialkapital steigern

Die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation Ihrer Mitarbeiter hängt nicht alleine von ergonomischen Bürostühlen oder flimmerfreien Bildschirmen ab. Vielmehr geht es beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) verstärkt darum, das Sozialkapital Ihrer Organisation bzw. Ihres Unternehmens durch gesundes Führen dauerhaft zu steigern.

Was so trocken klingt, bedeutet nichts anderes als die Mitarbeiter mit sozialer Kompetenz, Wertschätzung und hohem Einfühlungsvermögen zu führen. Hauptzielsetzung dabei ist, die Ziele der Beschäftigten und des Unternehmens in Einklang zu bringen – mit zahlreichen Vorteilen für alle Beteiligten.

Geistiges und emotionales Potenzial für ihren Unternehmenserfolg

Wenn wir von Sozialkapital sprechen, sollten wir uns zuerst einmal anschauen, was damit gemeint ist. Im Prinzip handelt es sich dabei um die gesamte Sozialkompetenz aller Mitarbeiter eines Unternehmens. Dazu zählen vor allem geistiges und emotionales – also immaterielles – Kapital. Sozialkapital stellt ein wertvolles Potential für den Unternehmenserfolg dar. Es beruht vor allem auf

  • einer vertrauensvollen Zusammenarbeit
  • einer guten sozialen Vernetzung der Mitarbeiter
  • einem Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit
  • uneingeschränkter Kommunikation
  • gemeinsamen Werten, Regeln und Überzeugungen
  • einer tragenden Verantwortung

In diesem Sinne wird Sozialkapital beispielsweise sichtbar in Vertrauensbeziehungen, funktionierenden sozialen Netzwerken, einer positiv gelebten Unternehmenskultur, effektiver Teamarbeit, Wahrnehmung sozialer Verantwortung sowie gesunder Führung. Für ein Unternehmen bzw. eine Organisation lohnt es sich in vielerlei Hinsicht, das Sozialkapital zu fördern. Im Folgenden geht es darum, warum und wie eine gesunde Führung hierauf einen wesentlichen Einfluss.

6 Hauptfaktoren einer gesunden Führung

Eine Führungskraft kann die Entwicklung eines Teammitglieds auf vielfältige Weise unterstützen. So sind bei einer gesunden Führung vor allem 6 Hauptfaktoren zu berücksichtigen:

  • Vermittlung von Sicherheit: Dabei geht es darum, dass die Führungskraft für Transparenz sorgt. Unternehmensziele und -strategien müssen klar und verständlich vermittelt werden. Dazu tragen regelmäßige Meetings, Zielvereinbarungen und eine konsequente Führungsarbeit bei. Zudem sollte die Führungskraft kommunizieren, welche Erwartungen sie an die Mitarbeiter hat und sich regelmäßig mit den Beschäftigten austauschen.
  • Wertschätzung und Feedback: Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, sind weiterhin bereit, eine hohe Leistungsfähigkeit und Qualität zu erbringen. Führungskräfte können ihre Wertschätzung durch regelmäßiges Feedback ausdrücken – beispielsweise in Mitarbeitergesprächen, durch Aufmerksamkeit und Interesse für Sorgen und Wohlgefallen ihrer Mitarbeiter, auf Betriebsfeiern, durch regelmäßiges Lob, soziale Unterstützung, Prämien oder Fort- und Weiterbildungen.
  • Adäquate Belastung: Mitarbeiter sollten im Hinblick auf Unternehmensziele und individuelle Anforderungen weder über- noch unterfordert werden. Dazu sind die zeitlichen, fachlichen und mengenmäßigen Ressourcen zu beachten. Dies wird erreicht, indem die Führungskraft regelmäßige Gespräche führt – sowohl zur Aufgabenmenge als auch zum gewünschten Ergebnis. Zudem müssen fachliche Kompetenzen sinnvoll eingesetzt und Aufgaben gerecht verteilt werden.
  • Erzeugen von Sog statt Druck: Werden die Beschäftigten unter Druck gesetzt, entsteht häufig destruktiver Stress und damit einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren. Deshalb muss eine Führungskraft intrinsische Motivation erzeugen, sodass die Mitarbeiter ihre Arbeit von sich aus erledigen. Um das zu erreichen, müssen gemeinsame, sinnvolle und erstrebenswerte Ziele festgelegt sowie der innere Antreiber jedes einzelnen Mitarbeiters herausgefunden und genutzt werden.
  • Handlungsspielräume bieten: Laut Arbeitspsychologen entstehen gesundheitliche Probleme, wenn Mitarbeiter bei ihrer Arbeit eingeengt werden – beispielsweise durch zu starke Zielvorgaben oder ständiges Einholen von Entscheidungen beim Chef. Werden dagegen die Handlungsspielräume der Beschäftigten gefördert, erhöhen sich Kreativität und Selbstwertgefühl. Dies wiederum steigert die Arbeitsleistung und negativer Stress beim Mitarbeiter wird vorgebeugt.
  • Soziales Betriebsklima schaffen: Da der Mensch ein soziales Wesen ist, verwundert es nicht, was für ein elementar wichtiger Gesundheitsfaktor das Betriebsklima ist – für viele sogar noch wichtiger als die Entlohnung. So ist es bei einer gesunden Führung wesentlich, die sozialen Beziehungen im Team zu fördern. Das wird u.a. erreicht durch Fairness, Vertrauen, Konsequenz, Erreichbarkeit und einer offenen Kommunikation am Arbeitsplatz.

Vorteile einer gesundheitsorientierten Führung

Welchen Einfluss eine „gesunde Führung“ auf Gesundheit der Beschäftigten sowie den Krankenstand hat, wird u.a. an den Ergebnissen einer AOK-Studie ersichtlich. So führt eine schlechte Stimmung im Arbeitsumfeld bei 65 % der Beschäftigten zu psychischen und bei 67 % zu körperlichen Beschwerden. Zudem weisen Mitarbeiter, die sich am Arbeitsplatz unwohl fühlen, eine wesentlich höhere Fehlzeitquote auf – jeder Dritte war bei einem negativ empfundenen Arbeitsklima mehr als zwei Wochen im Vorjahr krankgeschrieben.


Als Ursache wird besonders häufig die mangelnde Unterstützung durch den Vorgesetzten genannt. Auch der geringe Einfluss auf die Arbeitsgestaltung spielt für 60 % der Befragten eine wichtige Rolle. Gleichzeitig war in Unternehmen, deren Betriebsklima positiv bewertet wurde, nur jeder sechste Arbeitnehmer mehr als zwei Wochen krank.


Wie gesundes Führen das Sozialkapital steigert, zeigt auch eine Studie der Universität St. Gallen:

  • 54 % stärkere Identifikation von psychisch gesunden Mitarbeitern mit der Firma
  • 30 % größere Zufriedenheit der Mitarbeiter
  • 15 % höhere Unternehmensleistung mit mental gesunden Mitarbeitern

Gesund geführte Organisationen bzw. Unternehmen steigern Umsatzzahlen und fördern die Mitarbeiterbindung. Gerade Letzteres sollte ein Hauptziel der gesunden Führung sein. Denn wenn sich Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen, wird aufkommende Unzufriedenheit und innerer Kündigung vorgebeugt, da auch eine emotionale Bindung sowie Loyalität gegenüber den Kollegen und der Firma bestehen. Aus alldem entstehen zufriedene Mitarbeiter, die optimale Leistung erbringen und dem Unternehmen langfristig erhalten bleiben.

Praktische Umsetzung „gesunder Führung“

Um eine gesundheitsorientierte Führung in Unternehmen und Organisationen erfolgreich umzusetzen, ist die Mitwirkung aller Beteiligten erforderlich. So müssen Betriebsführung und TOP-Management entsprechende finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen schaffen:

  • Führungskräften sollten beim Thema „gesunder Führung“ eine umfassende Aus- und Weiterbildung ermöglicht werden.
  • Bei Bedarf kann eine Mitarbeiterbefragung im Unternehmen durchgeführt werden, um den bisherigen Stand zu ermitteln.
  • Die Analyse und Beratung gesundheitsorientierter Führung durch einen geschulten, externen Dritten kann sich ebenfalls als sinnvoll erweisen.
  • Außerdem sollten soziale Beziehungen in Teams durch Unternehmen gefördert werden – beispielsweise durch Betriebsfeiern und andere Aktivitäten.
  • Die Rechte der Beschäftigten sollten so ausgerichtet sein, dass Partizipation gefördert und Entscheidungen im Team getragen werden.
  • Den Mitarbeitern sollten in Workshops der förderliche Zusammenhang zwischen einer offenen und empathischen Kommunikation im Team und dem BGM vermittelt werden.
  • Weitere BGM-Maßnahmen wie ergonomische Arbeitsplätze, regelmäßig organisierte Gesundheitsschecks und Ähnliches zeigen Ihre Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und stärken deren Bereitschaft zur Mitwirkung.

Die Aufgaben einer Führungskraft ergeben sich aus den o.g. 6 Hauptfaktoren bezüglich einer­ gesunden Führung. Zudem sollte ein Vorgesetzter in der Lage sein, frühzeitig gesundheitliche Warnsignale bei seinen Mitarbeitern zu entdecken. Zusätzlich benötigt eine Führungskraft sensible Antennen für anbahnende Konflikte innerhalb eines Teams, um diese frühzeitig anzusprechen und aufzulösen. Für all diese Situationen gilt es, Gespräche mit Fingerspitzengefühl zu führen, sich dabei ausreichend Zeit zu nehmen und gut zuzuhören.


Der Erfolg einer gesunden Führung hängt u. a. davon ab, ob Mitarbeiter aktiv in Prozesse eingebunden werden und ihnen eine gestaltende Rolle zugeteilt wird. Zudem sollten Mitarbeitern ermöglicht werden, an Rahmen einer gesunden Führung durchgeführten Maßnahmen sich freiwillig zu beteiligen. Denn Druck bzw. Zwang verstärken eher eine ablehnende Haltung. Außerdem sollten die Einstiegshürden möglichst niedrig gehalten werden und der Vorgesetzte behutsam bei der Einführung neuer Führungsmethoden vorgehen.

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